Frauen am Steuer

 

Als erste Frau der Welt sitzt Bertha Benz, die Frau des Autoerfinders Carl Benz, persönlich am Lenkrad. Zu Beginn der Sommerferien im Jahre 1888  fährt sie damals, ohne dass es ihr Mann ahnt, mit ihren beiden Söhnen Richard und Eugen von Mannheim nach Pforzheim. Dort angekommen sendet sie ein Telegramm an ihren Mann: ‚Fahrt nach Pforzheim gelungen – Wir sind bei Oma angekommen‘.

 

Die französische Herzogin Anne d’Uzès legt im April 1898 als erste Frau eine Führerscheinprüfung ab und ist auch die Erste, die ein Strafmandat für zu schnelles Fahren erhält. Anstatt der erlaubten 12 km/h fährt sie im Bois de Boulogne bei Paris halsbrecherische 15 km/h.

 

Eine der wichtigsten Marken der Welt verdankt ihren Namen einer Frau. Der von Wilhelm Maybach konstruierte Mercedes-Simplex Rennwagen wird im Jahr 1900 nach der zehnjährigen Tochter des Auto-Importeurs Emile Jellinek, mit Kosenamen ‚Mercedes‘ benannt. Er ist somit der erste Mercedes, der Name wird 1902 gesetzlich geschützt.

 

Die französische Herzogin Anne d’Uzès ist die erste Person, die eine Führerscheinprüfung ablegt, und zwar im Jahr 1898. Sie ist auch die erste, die ein Strafmandat für zu schnelles Fahren kassiert. Anstatt der erlaubten 12 km/h fährt sie im Bois de Boulogne bei Paris rasante 13 km/h.

 

Mitte der Dreißiger Jahre werden elegante Frauen mit schönen Autos zu Statussymbolen einer schmalen Schicht von Neureichen, die Dame am Beifahrersitz wird zum Symbol der Automobilkultur und verkörpert höchste Eleganz und exquisiter Luxus.

 

 Clärenore Stinnes umrundet als erster Mensch mit einem Auto die Welt. Im Mai 1927 startete sie mit einem Adler Standard 6 in Frankfurt am Main zu der Expedition, die sie durch 23 Länder führt und die am 24. Juni 1929 nach 47.000 Kilometern mit der Ankunft in Berlin endet. 

 

“Frauen umgeben sich gerne mit den besonderen, persönliche Atmosphäre aus-strahlenden Annehmlichkeiten des Lebens. Sie fühlen sich wohl in einem Coupé, das Eleganz, Temperament, und Sicherheit harmonisch vereint‘. 1957 wenden sich die Werbestrategen von Borgward an die Frauen als emanzipierte Kundschaft.  Das Isabella Coupé gilt auch noch heute als ideales Zusammenspiel von Schönheit und Technik.

 

War es früher traditionell der Beifahrersitz, der von Frauen in Oldtimern belegt wurde, nehmen die Frauen bereits seit vielen Jahren immer öfter selbst am Steuer eines historischen Fahrzeuges bei Oldtimertreffen, -rennen oder und auch im Stadtbild. Die Oldtimer sorgen zudem für große Bewunderung und immer für ein freundliches Lächeln im Gesicht.  So ein Klassiker besitzt nämliche einen erheblichen „Flirtfaktor“.

 

Zur Techno Classica 2010, der größten Oldtimermesse der Welt, titelt Casablanca:, Das weibliche Geschlecht erobert die Oldtimer-Szene. Immer mehr Frauen machen Oldtimer zu ihrem Hobby und begeistern sich für ihre Einzigartigkeit, die edlen Materialien und lauten Motorgeräusche.

 

In dem weltweit ersten Automagazin für Frauen berichtet Herausgeberin Sandra-Stella Triebl von den modernen, selbstbewussten Businessfrauen am Steuer, während ihre gut gekleideten Ehemänner brav auf dem Beifahrersitz Platz genommen haben. Frei nach dem Motto:

 

Gute Männer kommen in den Himmel, böse auf den Beifahrersitz!

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